Aus den Metropolen
Mietwohnung oder Eigenheim?
Die Mietwohnung ist in Deutschland noch die am weitesten verbreitete Wohnform. Obwohl sich immer mehr Menschen für ein Baugrundstück interessieren, scheitert der Traum vom Eigenheim doch oft genug an den fehlenden finanziellen Mitteln. Ebenfalls sehen Singles die Mietwohnung oft als beste Möglichkeit an, einfach aus dem Grunde, weil sie frei sein und bleiben wollen. Berufliche Veränderungen zwingen oft genug zu einem Ortswechsel, so dass die Mietwohnung scheinbar die beste Möglichkeit ist.
Eine Eigentumswohnung wäre, im Gegensatz zum Einfamilienhaus, zwar auch eine Alternative. Allerdings ist man mit dieser wieder an einen bestimmten Ort gebunden. Die Mietwohnung eignet sich aber nicht nur für Singles. Auch ältere Menschen bevorzugen diese Wohnform. Zum Einen kann eine Mietwohnung in der Stadtmitte bezogen werden, so dass die Wege zum Einkaufen, zu Ärzten und Co. sehr kurz sind. Zum Anderen wird das einstige Haus im Alter oft zu groß. Die Kinder sind längst ausgezogen und es scheint wenig Sinn zu machen, im Haus zu bleiben. Zudem werden Treppen, die in einem Haus ja nun einmal unweigerlich auftreten, häufig nicht mehr bewältigt.
In diesem Fall sollten sich gerade ältere Mieter für eine Erdgeschosswohnung entscheiden, die gut erreichbar ist. Zumindest sollte aber ein Fahrstuhl vorhanden sein, wird doch eher die Dachgeschosswohnung bevorzugt. Allerdings sollte man sich auch darüber bewusst sein, dass die Mietwohnung über Jahrzehnte hinweg Miete kostet. Die hierbei auflaufenden Kosten übersteigen nicht selten die Kosten, die für ein Haus angefallen wären. Zwar müssen sich Mieter nicht um die Instandhaltung kümmern, doch über die Nebenkosten, die ein häufiger Streitpunkt zwischen Mieter und Vermieter sind, werden diese Kosten oft genug teuer bezahlt.



