Vorsicht bei der Souterrainwohnung
Die Souterrainwohnung wird sowohl als Mietwohnung, als auch als Eigentumswohnung angeboten. Sie stellt eine Wohnung dar, deren Fußboden unter der Erdoberfläche liegt. Damit handelt es sich im eigentlichen Sinne um Kellerwohnungen, die einst nur als Hausmeisterwohnungen genutzt wurden. Heute hingegen wird der Begriff Souterrainwohnung, der eigentlich recht veraltet ist, häufig aus Marketinggründen genannt. Schön umschrieben werden damit Wohnungen, die aufgrund ihrer tiefen Lage kaum Licht abbekommen.
Zwar gibt es einige Regelungen, die besagen, dass auch eine Souterrainwohnung, soll sie als Mietwohnung angeboten werden, mit Fenstern ausgestattet sein muss und dass mindestens 1,2 Meter Höhe über die ebene Grundstücksfläche ragen müssen. Allerdings ist eine Souterrainwohnung alleine aufgrund der Lage im Gebäude sehr häufig recht dunkel. Deshalb sollten potenzielle Mieter einer solchen Wohnung gründlich überlegen, ob sie tatsächlich eine Souterrainwohnung wünschen.
In vielen Fällen ist die Erdgeschosswohnung, die nur wenig über der Souterrainwohnung liegt, die bessere Wahl, da hier doch deutlich mehr Licht hinein gelangt. Wer sich dennoch für eine Souterrainwohnung entscheidet, sollte diese möglichst hell einrichten, um nicht noch mehr Licht und Helligkeit zu verlieren. Auch lohnt sich ein Vergleich verschiedener Angebote, da sowohl Miet-, als auch Kaufpreise teils deutlich variieren. Deshalb sollte hierbei in jedem Fall überprüft werden, wo die niedrigsten Kosten anfallen.
Ebenfalls ist die Lage entscheidend, denn eine gute Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und ähnliches spielen bei der Wohnungssuche eine immer wichtigere Rolle. Dabei sollte die Entscheidung für die Souterrainwohnung auf keinen Fall überstürzt werden, bindet man sich doch an eine Wohnung in der Regel für längere Zeit.



